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Ich verrate dir in diesem Artikel die Übung, bei der wissenschaftlich nachgewiesen ist, dass sie dein Gehirn auf Glücklichsein programmiert.
Täglich fünf Minuten über drei Wochen reichen schon aus, um dein Glücksempfinden für die nächsten sechs Monate zu verändern.

Jeder Mensch will glücklich sein. Und die meisten Menschen jagen dem Glück hinterher wie einem Ziel, dass es zu erreichen gilt.
Das Glück liegt dabei aber immer in der Zukunft.
„Wenn ich die neue Arbeitsstelle habe, dann bin ich glücklich.“
„Wenn ich endlich einen Partner habe und nicht mehr Single bin, dann bin ich glücklich.“
„Wenn ich mehr Geld verdiene, ein neues Auto bekomme oder abgenommen habe, dann werde ich endlich glücklich sein.“

Und hat es bei dir so schon mal funktioniert?
Man verdient mehr Geld, hat die neue Arbeit, freut sich dann auch, aber dieses Gefühl ist schnell verschwunden. Das Gefühl des Glücklichseins ist, wenn überhaupt, nur kurz da.


Warum bin ich nicht langfristig glücklich, wenn ich die Sachen haben, die ich immer wollte?


Weil Glücklichsein kein Zustand ist, den man mit äußeren Gegenständen erreichen kann.
Glücklichsein ist eine Frage der eigenen Wahrnehmung, es ist eine Folge der richtigen Gedanken, und damit eine bewusste Entscheidung, die ich für mich treffen darf.

Schon Dale Carnegie hat gesagt: „Glück hängt nicht davon ab, wer du bist oder was du hast. Glück hängt nur davon ab, was du denkst.“

Es hängt also davon ab, wie du deine Lebensumstände und das was passiert, für dich bewertest.
Ich gebe dir mal ein einfaches Beispiel:
Zwei Personen haben nach einem Vorstellungsgespräch eine Absage erhalten.
Person A ist eher ein negativ eingestellter Mensch, er ärgert sich sehr über die Absage, schimpft über die Firma und sieht die Absage als Bestätigung, dass die Welt doch ungerecht sei und zu ihm ganz besonders.
Person B hingegen ist ein eher positiv eingestellter Mensch, er bedauert, dass er die Absage erhalten hat, aber ist sich sicher, dass die Stelle dann für ihn nicht die passende ist und diese mit Sicherheit noch kommen wird.

Aufgrund dieser Gedanken wird Person A Wut, Enttäuschung und Frustration fühlen.
Person B hingegen wahrscheinlich auch Enttäuschung aber gleichzeitig einen starken Optimismus für die Zukunft.
Unsere Gedanken erzeugen unsere Gefühle.

Keiner von beiden ist an diesem Punkt glücklich, aber Person B wird schneller wieder glücklich und zufrieden sein.


Dies ist nicht nur psychologisch, sondern auch neurologisch zu erklären.


Menschen die immer am nörgeln sind, sich beklagen und bei allem das Negative sehen, haben im Gehirn eine höhere Aktivität des rechten Stirnlappens. Der rechte Stirnlappen ist für Stress, Angst, Beklemmung, Depression usw. zuständig.
Menschen mit einer höheren Aktivität im linken Stirnlappen hingegen denken positiver und empfinden auch positivere Gefühle, weil der linke Stirnlappen für Gefühle wie Freude, Glück und Zufriedenheit zuständig ist.
Optimistische Menschen haben einen aktiveren linken Frontallappen als Pessimisten.

Wenn du glücklicher sein willst, geht es also darum, deine Aktivität im linken Stirnlappen zu erhöhen durch die entsprechenden Gedanken, die dann die positiven Gefühle erzeugen.
Und umso häufiger du positive Gefühle wie Glück, Freude und Dankbarkeit empfindest, umso aktiver wird deiner linker Stirnlappen. Dein Gehirn wird also auf Glücklichsein programmiert.


Aber wie mache ich das denn nun?


Genau dafür habe ich dir die Übung Nr. 1 mitgebracht, wenn es darum geht die Glücksgefühle in dir zu aktivieren und dein Gehirn umzuprogrammieren.
Zu der Übung gibt es Studien, bei denen mittels PET-Scanner und Magnetresonanztomographen beim Gehirn der Probanden nachgewiesen wurde, dass diese Übung signifikante Veränderungen am Gehirn bewirkt.

Es geht dabei um eine Dankbarkeitsübung.
Nichts erzeugt schneller das Gefühl von glücklich sein, wie ein ehrliches Empfinden von Dankbarkeit.

Und wir können für so Vieles dankbar sein.
Deswegen, egal wo du gerade bist, nimm dir einen Augenblick Zeit und denke einmal nach, wofür du alles dankbar sein kannst.
Vielleicht bist du dankbar dafür, dass du gesund bist und dass dein Körper großartige Arbeit für dich leistet. Dankbar für die lieben Menschen, die um dich sind; Menschen, die zu dir halten und für dich da sind. Dankbar für den leckeren Tee am Morgen, das nette Gespräch mit der Nachbarin, das tolle Projekt, das du auf der Arbeit übernehmen darfst.
Dankbar dafür, dass du eine Wohnung, ein Auto und eine Arbeit hast, fließend Wasser, Strom und genügend Essen jeden Tag.

Sachen die für uns so selbstverständlich geworden sind, mit denen wir aber reicher sind als der Großteil der Menschen.

Halte einmal inne und bedanke dich innerlich dafür. Hake diese Übung jetzt nicht schnell ab, sondern fühle wirklich dieses Gefühl von Dankbarkeit. Stell dir vor, wie es wäre, wenn dieses nicht mehr in deinem Leben ist, und sei dann dankbar dafür, dass es da ist.

Wenn du diese Übung jetzt machst, wirst du spüren, wie es vielleicht in deinem Bauch kribbelt oder ums Herz wärmer wird. Nach und nach stellt sich immer mehr ein Gefühl ein von Dankbarkeit, Freude und Glücklichsein ein.

Falls du jetzt sagst, „das reicht mir noch nicht, dieses Gefühl hätte ich gerne noch intensiver und häufiger“, dann führe ein Dankbarkeitstagebuch.

Das Dankbarkeitstagebuch


Besorg dir ein kleines Buch oder ein Heft, in das du reinschreiben kannst.
Dieses Buch legst du auf deinen Nachttisch und schreibst jeden Abend wenn du ins Bett gehst, 10 Punkte in das Buch, für die du am heutigen Tag dankbar bist.
Und wie ich schon erwähnt habe, das können Kleinigkeiten sein. Wichtig ist nur, dass du jeden Tag 10 Punkte findest.
Bereits nach ein paar Tagen fängst du schon tagsüber vermehrt an darauf zu achten, was dir alles Positives passiert. Du bekommst praktisch einen Tunnelblick für all das Positive in deinem Leben. Die negativen Sachen fallen gar nicht mehr so ins Gewicht.
Hast du diese Übung drei Wochen lang gemacht, sind neue neuronale Verbindungen geknüpft worden, der linke Stirnlappen ist aktiver und Glückshormone werden regelmäßiger ausgeschüttet.
Du hast dein Gehirn auf Glücklichsein programmiert.
Und laut Harvard Forscher Shawn Achor hält dieses Gefühl bis zu sechs Monate an.
Besorg dir direkt ein Heft und fang einfach an.

Der Frischekick für dein Gehirn


Abschließend möchte ich dir noch eine schnelle Übung mitgeben, die wie ein Frischekick für dein Gehirn wirkt.
Wenn du z.B. einen schlechten Tag auf der Arbeit hattest, schlecht gelaunt nach Hause fährst und eigentlich einfach nur wieder „gut drauf“ sein willst, dann mach diese Übung.
Während du im Auto sitzt und fährst, zieh die Mundwinkel hoch und lächle. Zieh die Mundwinkel so hoch es geht und bleibe in dieser lächelnden Position ca. 2-3 Minuten.
Auch wenn es sich sehr verkrampft anfühlt und mit Sicherheit lustig aussieht, probiere es aus.
Während du nämlich so stark lächelst, passiert folgendes im Gehirn:
Dein Gehirn bemerkt, dass die Mundwinkel hochgezogen sind, welches ein Signal für das Gehirn darstellt, dass du glücklich bist. Also schüttet das Gehirn Glückshormone aus. Und nach 2-3 Minuten Dauergrinsen stellst du plötzlich fest, wie es dir wieder gut geht und du fröhlich nach Hause fährst.

Ich wünsche dir nun viel Spaß bei deinen Dankbarkeits- und Lächelübungen und wünsche dir ganz viele Glücksgefühle.
Hinterlasse mir gerne einen Kommentar und schreib mir, ob die Übungen dein Glücksempfinden gesteigert haben.


Bildquelle: Photo by Gian Cescon on Unsplash

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