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Knack den Code – diese vier Eigenschaften braucht es zum inspirierenden Leader
Teil 3

Was unterscheidet einen Leader von einer Führungskraft?
In den letzten beiden Blogartikel hast du erfahren, dass wirkliche Leader eine Vision haben, die mitreißt und eine Persönlichkeit, die inspiriert.
Aber um deine Vision zu realisieren, brauchst du ein Team, das Höchstleistungen im Sinne der Vision bringt.
Und damit wären wir schon bei der dritten Eigenschaft eines Leaders:


3. Die Fähigkeit, andere über sich hinaus wachsen zu lassen


Und das hat auch schon Bill Gates in den 90er gesagt: „In the next century, leaders will be those who empower others“
Damit Menschen über sich hinaus wachsen können, braucht es zum einen eine Umgebung von Wertschätzung und Vertrauen und eine sinnerfüllte Aufgabe und zum anderen die Möglichkeit, die eigenen Stärken einbringen und kontinuierlich weiterentwickeln zu können. Dann schaffen es Menschen, mit ihren Leistungen immer mehr über sich hinaus zu wachsen.

Aber wie sieht es damit in den Unternehmen aus?
Laut einer Mitarbeiterumfrage eines Karriereportals fühlen sich nur 11% der deutschen Befragten wirklich wertgeschätzt auf der Arbeitsstelle.
Und bei dem Punkt, was Ihnen an Ihrem Arbeitsplatz fehlt, ist an erster Stelle nicht „mehr Gehalt“ genannt worden, sondern der Wunsch nach Anerkennung und Wertschätzung.
Also wieviel Anerkennung und Wertschätzung gibst DU deinen Mitarbeitern?
Wie zufrieden sind sie damit, wenn man sie heute befragen würden?

Neben Anerkennung und Wertschätzung ist es wichtig, die Stärken seiner Mitarbeiter zu kennen, wirklich zu wissen, wo sie hervorragendes Potenzial haben und das zu stärken, auszubauen und die Mitarbeiter so einsetzen, dass sie ihre Stärken leben können.
Aber wie oft passiert das?

Unsere Gesellschaft ist darauf geprägt, immer auf Schwächen und Fehler zu achten und diese auszumerzen. Aber was passiert, wenn ich Mitarbeiter ständig animiere, an ihren Schwächen zu arbeiten, wenn ich sie zu Trainings oder Coachings schicke, damit sie sich verbessern.
Was passiert dann?
Klar, sie lernen was dazu, aber wirklich gut werden sie nicht in dem Bereich werden, wo ihre Schwäche liegt. Ich habe also viel Energie, Zeit und Geld investiert fürs Ausmerzen einer Schwäche meines Mitarbeiters und habe ihn damit vielleicht in dem Bereich zum Durchschnitt gebracht.
Profitieren kann das Unternehmen davon nicht.
Noch dazu greift das den Selbstwert und die Motivation des Mitarbeiters an, wenn er immer wieder mit Schwächen konfrontiert wird.
Wenn du so mit deinen Mitarbeitern vorgehst, hast du als Resultat ein Team mit ähnlich gelagerten Fähigkeiten und Kompetenzen, du hast alle auf ein Durchschnittsniveau gebracht, zu einem Kompetenzprofil was du dir für dein Team als Mindeststandard wünschst.

Was du aber nicht hast, ist ein Team mit ganz unterschiedlichen Stärken, die diese immer weiter ausbauen und damit Spitzenleistunden in dem Bereich erzielen.
Das Prinzip zu einer besseren Performance ist also, Stärken zu stärken.

Und der nächste Schritt, um Mitarbeiter über sich hinauswachsen zu lassen, ist deine Mitarbeiter zu fordern mit immer größer werdenden Aufgaben.
Wenn dein Mitarbeiter gute Arbeit macht, dann übertrage ihm Aufgaben, die ihn herausfordern, die größer sind als die bisherigen Aufgaben.
Und dabei geht es nicht um Hierarchie, dass er hierarchisch eine neue Position bekommt, sondern es geht um inhaltliche Aufgaben, die neu, herausfordernd sind, vielleicht mit mehr Verantwortung und Entscheidungsspielraum.
Mit den immer größer werdenden Aufgaben und einem regelmäßigen Feedback dazu, erweitert dein Mitarbeiter automatisch seinen Leistungsbereich.

Und den letzten Motivationsbooster gibst du deinem Mitarbeiter, indem du ihm immer ein bisschen mehr zutraust, als er sich selber. Das wirkt Wunder.
In dem Augenblick, indem du deinem Mitarbeiter mehr zutraust, als er sich selber, zeigst du ihm, dass du ihm vertraust, dass du an ihn glaubst und dass du ihn mit seinen Fähigkeiten absolut schätzt.
Dieses bewirkt in der Regel bei Menschen, dass sie dich und dein entgegengebrachtes Vertrauen nicht enttäuschen wollen und sich für die Aufgabe unwahrscheinlich ins Zeug legen.
Dein Ziel sollte es als Leader sein, deine Mitarbeiter über sich hinauswachsen zu lassen und deine Aufgabe als Leader ist es, ihnen die Rahmenbedingen dafür zu schaffen.

Selbstcheck


Und auch hier wieder für dich die Selbstcheckfragen:
– Kennst du die Stärken deiner Mitarbeiter und hast sie gemäß ihrer
Stärken mit passenden Aufgaben betreut?
– Entwickelst du dein Team permanent weiter mit z.B. größer werdenden
Aufgaben, Trainings, Feedbackgesprächen oder anderen Maßnahmen?
– Vertraust du deinen Mitarbeitern?
– Wenn ich deine Mitarbeiter heute fragen würden, ob sie sich von dir
wertgeschätzt fühlen und ob sie dir vertrauen. Würden Sie wohl mit Ja
antworten?

Bei diesen Fragen neigt man dazu sie relativ schnell positiv abzuhaken.
Aber auch hier wird es Blogartikel geben, die dir vielleicht noch Punkte aufzeigen, die du bisher noch nicht berücksichtigt hast.

Gespannt auf die letzte wichtige Eigenschaft eines Leaders?
Dann lies direkt den Blogartikel „Knack den Code – Teil 4“

Bildquelle: Photo by Tommy Lisbin on Unsplash

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